Theologische Fakultät im Ernst-Lohmeyer-Haus


Sprachen lernen in Greifswald

... neue Struktur der Sprachkurse für die den Erwerb der alten Sprachen ab WS 2017/18


Kaffeekanne aus Nazaret dem 19./20. Jahrhundert (Foto: R. Wehning, Copyright: Gustaf-Dalman-Institut Greifswald)
Ephraim Kishon erhält 1978 in Aachen den "Orden wider den tierischen Ernst" (Foto: Ladislaus Hoffner, CC BY SA 4.0)

Mit Dalman durch den September

Auch in der vorlesungsfreien Zeit bleibt das Dalman-Institut nicht geschlossen. An zwei September-Wochenenden gibt es gleich mehrere Gelegenheiten, einen Blick in die Kulturwelten des Orients zu werfen: 

  • Am 10. September 2017 öffnen wir zum "Tag des offenen Denkmals" die Sammlung um 11.00 Uhr für eine offene Spezialführung zum Thema "Auf einen Kaffee im Beduinenzelt": Für die Beduinen galt das Zubereiten eines Kaffees als Meisterstück der Gastfreundschaft: Die Bohnen wurden vor den Augen des Besuchs mehrfach geröstet, im Mörser sorgsam zerkleinert und bedeutungsvoll aufgegossen. Das Gustaf-Dalman-Institut verwahrt die Utensilien der Kaffeezubereitung und zeigt Bilder der orientalischen Gastfreundschaft um 1900.
  • Zur 15. Greifswalder Kulturnacht öffen die verschiedensten Institutionen am 15. September 2017 ihre Türen, darunter auch die Dalman-Sammlung. Unter dem Titel "'Schade, daß ich das verpasse" - Satirische Texte von Ephraim bis Kishon" können sich Interessierte um 20.00 Uhr auf eine Lesung freuen: Zu seinem 80. Geburtstag bedauerte der Satiriker Ephraim Kishon nur eines: „daß ich meiner Beerdigung nicht lauschen kann. Man wird so schöne Sachen über mich sagen. Schade, daß ich das verpasse." Dr. Karin Berkemann und Daniel Bartetzko lesen Texte aus seinem Leben zwischen Budapest und Tel Aviv.
  • Am 16. September 2017 hält der 3. Ökumenische Kirchentag Vorpommern ein reiches Programm in der Greifswalder Altstadt bereit - darunter zwei Führungen durch die Dalman-Sammlung zum Thema: 10.00 Uhr und 11.30 Uhr: "Drei Weltreligionen in der Kulturlandschaft Palästina".

Für alle Termine gilt: Jede Veranstaltung dauert rund eine halbe Stunde. Es wird kein Eintritt erhoben, Ort ist jeweils die Theologische Fakultät der Universität Greifswald, Am Rubenowplatz 2-3,

 

 


Tagungsplakat

Internationale Fachtagung

"Von der Historienbibel zur Weltchronik. Die byzantinische-slavische Palaea/Paleja"

28.09. - 30.09.2017 - Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald
Details

Flyer zur Tagung

Öffentlicher Abendvortrag

Wovon erzählen Historienbibeln? (Prof. Dr. Christfried Böttrich)

Donnerstag, 28. September 2017 um 18.00 Uhr - Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Moderation Dr. Sabine Fahl

Vortragsankündigung

Johannes Bugenhagen auf dem Rubenowdenkmal
(Foto: Theologische Fakultät)

Eröffnung des Wintersemesters 2017/18

am Montag, den 16. Oktober 2017

mit Gottesdienst, Vortrag, u.a.

P R O G R A M M


THEORIA: Projekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Wissenschaftsministerin Birgit Hesse überreicht die Förderbescheide an die Greifswalder Projektvorsitzenden. Foto: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Vier Projekte der Theologischen Fakulät erhalten Förderung aus dem Kurt von Fritz-Wissenschaftsprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Prof. Dr. Heinrich Assel
‚Trans-Differenz’ und ‚shared history’ in drei klassisch modernen Religionstheorien Fallstudie

Prof. Dr. Stefan Beyerle
Die religiöse Welt der Prophetie: Die Lebenswelt der Amosschrift im Kontext der Apokalyptik

Prof. Dr. Christfried Böttrich
Das literarische Genre des Lukasevangeliums zwischen frühjüdischer und griechisch-römischer Literatur

Prof. Dr. Thomas Konrad Kuhn
Chiliasmus und Reich Gottes. Christliche Endzeitvorstellungen im 18. und 19. Jahrhundert

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Juniorprofessor der Theologischen Fakultät Greifswald zu Gast an der UCLA

Foto: Prof. Dr. Daniel Stein Kokin

Daniel Stein Kokin, Juniorprofessor für Jüdische Literatur und Kultur an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald, verbringt das akademische Jahr 2017/2018 als „Visiting Assistant Professor“ im International Institute an der renommierten University of California, Los Angeles, in den USA.

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Neue Einwahlnummer 420 für die Theologische Fakultät

Für alle Telefonnummern der Mitarbeiter der Theologischen Fakultät gilt seit dem 01.04.2017 die neue Telefon-Einwahlnummer 420 (statt der bisherigen 86).

Theologie in Greifswald

Theologie hat mehr als andere Wissenschaften die ganze Lebensspanne des Menschen auf Erden vor Augen und die damit verbundenen Fragen nach dem Sinn und dem Ziel des Lebens, nach Richtlinien für sein Handeln, nach seiner Verantwortung für die Welt, nach der Bewältigung von Krisen.

Darauf sollen Theologen begründet Antwort geben können. Das erfordert Anstrengung. Basis und Zentrum der Theologie ist die Bibel und ihre Auslegung. Sie wird in den Ursprachen Hebräisch und Griechisch gelesen, wobei wir auch in längst bekannten Texten immer wieder spannende Entdeckungen machen.

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Studium

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist eine kleine, aber sehr lebendige Universität mit reichen Traditionen und wertvollen Kunstschätzen. Derzeit sind reichlich 12.000 Studierende immatrikuliert, 700 davon an der Theologischen Fakultät.

Die Atmosphäre ist fast familiär, die Studienbedingungen sind in dieser Hinsicht außerordentlich günstig.

Neben den klassischen theologischen Disziplinen Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Praktische Theologie sowie Religionspädagogik/Medienpädagogik gibt es drei Institute, die Forschung und Lehre bereichern.

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Geschichte

Ernst-Lohmeyer-Haus

Ernst Lohmeyer: Am 19. September 2016 jährte sich zum 70. Mal ein Gedenktag, der in besonderer Weise mit der Geschichte unserer Universität verbunden ist. Ernst Lohmeyer, Professor für Neues Testament und nach Kriegsende erster Rektor der alma mater, wurde an diesem Tag von einem sowjetischen Militärtribunal aufgrund falscher Anschuldigungen erschossen. 1996 erfolgte seine vollständige Rehabilitierung durch den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation. Seit dem Jahr 2000 trägt das Gebäude der Theologischen Fakultät am Rubenowplatz seinen Namen, seit 2015 auch der Platz auf dem neuen Campus Loefflerstraße. Ein internationales Symposium im Krupp-Kolleg (Oktober 2016) galt dem jüngsten Forschungsstand zu Leben und Werk Ernst Lohmeyers. Diese Beiträge, erweitert um bislang unveröffentlichte biographische Materialien,  werden in der Reihe “Greifswalder Theologische Forschungen” publiziert werden (voraussichtlich Leipzig 2018).

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Die Gründungsfakultät

Als 1456 auf Initiative des Juristen und Bürgermeisters Heinrich Rubenow im Greifswalder Dom die Universität gegründet wurde, waren auch zwei Professoren der Theologie schon mit dabei. Die Theologische Fakultät ist eine Gründungsfakultät. Heute zählt die Theologische Fakultät ca. 400 Studierende.

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